Aktivierungstherapie

Was ist Aktivierung?

Die individuellen geistigen sowie körperlichen Fähigkeiten werden gezielt unterstützt, erhalten und gefördert.

Die Aktivierungstherapie soll in erster Linie die Lebensqualität der älteren Bewohnerinnen und Bewohner im Blindenheim erhalten und fördern, und sie ist für alle freiwillig.

Wir bieten verschiedene Aktivitäten von Montag bis Freitag im Wochenrhythmus an:

 

Am Montagmorgen steht gemeinsames Kochen auf dem Programm. Die Bewohner helfen mit, das von ihnen gewünschte Menu vorzubereiten und zu kochen. Danach wird gemeinsam gegessen. Meistens wird dazu noch ein Gast aus dem Hause eingeladen, dessen Urteil für die „KöchInnen“ immer sehr wichtig ist.

 

Backen 

 

Am Nachmittag kommen HeimbewohnerInnen zum Stricken von Ammedisli, Schals, Topflappen, usw.

 

 

Da das Blindenheim über eine Schwimmhalle verfügt, steht am Dienstagmorgen Schwimmen auf dem Programm. Alle, die sich im nassen Element wohlfühlen und sich gerne darin bewegen, sind dazu eingeladen.

Eine andere Gruppe trifft sich zur selben Zeit in der Dekorationsgruppe. Die Dekorationen für die Cafeteria werden von den HeimbewohnerInnen in der Aktivierung soweit wie möglich selber hergestellt. Wir achten darauf, dass die Dekorationen der Saison angepasst sind, um so allen HeimbewohnerInnen auch eine Orientierung zu bieten.

 

Jeden Dienstagnachmittag machen wir einen Ausflug in die nähere Umgebung. Da der Ausflug so beliebt ist, gibt es bereits 3 Gruppen, welche abwechselnd an der Reihe sind. Natürlich darf dabei ein z’Vieri in einem Restaurant nicht fehlen, was von den Teilnehmenden immer sehr genossen wird.

 

 

Am Nachmittag sind kreative Ideen gefragt. Die Dekorationen für die Cafeteria werden von den HeimbewohnerInnen in der Aktivierung soweit wie möglich selber hergestellt. Wir achten darauf, dass die Dekorationen der Saison angepasst sind, um so allen HeimbewohnerInnen auch eine Orientierung zu bieten. Mittwochvormittags lädt der Literaturclub mit spannenden Geschichten zum Zuhören ein. Die Wünsche der Bewohner werden natürlich bei der Wahl des Buches oder Textes berücksichtigt. Gleichzeitig wird für andere Bewohner Einzeltherapie angeboten, wobei man gezielt auf die Bedürfnisse dieser Personen eingehen kann.

Am Nachmittag sind wiederum kreative Ideen für die Dekoration gefragt.

 

Am Donnerstagmorgen nimmt jeweils eine grosse Anzahl HeimbewohnerInnen am Turnen im Saal teil. Weil viele BewohnerInnen nicht mehr so oft wie früher nach draussen gehen können, schätzen sie es um so mehr, während des Turnens ihre Gelenke und Muskeln zu spüren.

Am Nachmittag sind dann wieder die “Strickfreudigen“ am Werk.

Das Gedächtnistraining findet am Freitagmorgen statt. Zu den verschiedensten Themen und Fragen wird das Gedächtnis aktiviert und Erinnerungen an früher leben wieder auf.

Am Nachmittag wird nochmals kreatives Gestalten angeboten, wo unter anderem auch Produkte hergestellt werden, die im internen „Lädeli“ verkauft werden können.

 

 

 

Durchs Jahr werden auch verschiedene Feste gefeiert: so organisierten wir zum Beispiel ein Zwetschgenfest, ein anderes Mal ein Kirschenfest. Vor einem Sonnenblumenfest pflanzte jede Heimbewohnerin eine Sonnenblume in einen selbst bemalten Topf. Viele Sonnenblumen aus Wellkarton wurden ebenfalls angemalt, welche als Dekoration in der Cafeteria aufgehängt wurden. Ende Juli war es dann soweit, die Sonnenblumen standen in voller Blüte und das gemütliche Fest konnte stattfinden. Das Fest war ein Highlight und zugleich ein Abschluss einer längeren Arbeit für alle Beteiligten.

 

Fasnacht 

 

Auch die Basler Fasnacht, Ostern, die Adventszeit und Weihnachten sind wichtige Feiern und Bräuche, welche hier im Blindenheim gefeiert werden, wobei die HeimbewohnerInnen bei den Vorbereitungen mit einbezogen werden.

Ziel der Aktivierungstherapie ist die persönliche und soziale Begleitung von Menschen, die aufgrund physischer und / oder psychischer Einschränkungen in einem Heim leben müssen.

Anita Reichenstein / Aktivierungstherapie

 

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